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𝐃𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧.

  • Patricia Pfarrhofer
  • 4. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Serie über das Jungsein im Heute – Lebensrealitäten, die berühren, irritieren und oft übersehen werden.


𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝟔: 𝐈𝐜𝐡 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐛𝐥𝐚𝐝𝐞.


„Alle Jungen wollen heute eh nur Teilzeit.“

Diesen Satz habe ich in den letzten Monaten in so vielen Variationen gehört, dass er fast schon zum Standard gehört. Er ist nur ein Beispiel – es könnten genauso gut Sätze wie: „Die sind alle sensibel“ oder „Die wollen keine Verantwortung“ sein.


Das Problem: Solche Sätze sind Schubladen.

Sie vereinfachen komplexe Realitäten und sparen das Gespräch aus, das wirklich weiterhelfen würde. Gerade wenn über „die Jungen“ gesprochen wird, passiert etwas Paradoxes:

Eigentlich will man Brücken schlagen – stattdessen landen Menschen in fein säuberlich vorsortierten Kategorien. Faul, verwöhnt. Oder aber auch: Schnell, IT-affin. You name it. Und von einer solchen Schublade aus, ist der Weg zum echten Verständnis weit.

Im Berufseinstieg geht es nicht nur um Arbeitszeitmodelle. Es geht um Perspektiven, an denen man wachsen kann. Um Menschen, an denen man sich orientieren kann. Und um eine Haltung, die Begegnung möglich macht.


Was Unternehmen daraus lernen können:

𝐕𝐨𝐫𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧-𝐋𝐚𝐛𝐞𝐥𝐬: Diskussionen über „die Jungen“ oder „die Älteren“ können als Einstieg in die Materie helfen – solange sie nicht in Stereotype kippen und dann echte Lösungen und Ansatzpunkte angeboten werden.

𝐀𝐧𝐠𝐞𝐛𝐨𝐭𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐕𝐨𝐫𝐛𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐳ä𝐡𝐥𝐞𝐧: Wer Bindung will, muss zeigen, wie gute Arbeit und gutes Leben gleichzeitig möglich sind – und das glaubwürdig vorleben. Von BerufseinsteigerInnen Vorleistung zu verlangen, ist gleichermaßen schwierig wie unrealistisch. 

𝐙𝐮𝐡ö𝐫𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧: Die beste Quelle, um zu verstehen, was junge Mitarbeitende brauchen, ist das Gespräch mit ihnen. Sie werden erstaunt sein, wie viel diese jungen Menschen mit Ihnen teilen. 


Am Ende geht es nicht darum, ob jemand jung oder alt ist – sondern ob wir es schaffen, Räume zu gestalten, in denen Menschen wachsen können, ohne vorher in eine Form gepresst zu werden.

𝐃𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧. 𝐔𝐧𝐝 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐮𝐟𝐠𝐚𝐛𝐞.


 
 
 

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