Reverse Mentoring öffnet Perspektiven – und verwandelt ungenutzte Potenziale in wirksame Kompetenz.
- Patricia Pfarrhofer
- 4. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Wenn ein Unternehmen ein Reverse-Mentoring-Programm startet, sagt es viel über die Organisation aus. Über ihr Verständnis von Zukunft. Über ihren Umgang mit Vielfalt. Und über die Bereitschaft, verschiedene Perspektiven nicht nur zu hören – sondern ernst zu nehmen und damit zu arbeiten.
Die Energie AG hat genau das getan: Sie hat sich bewusst entschieden, ein generationenübergreifendes Impuls-Tandem-Programm umzusetzen – strategisch eingebettet, professionell vorbereitet und getragen von einer klaren Haltung: Zukunft entsteht dort, wo Menschen miteinander reden, die sich sonst wahrscheinlich nicht begegnen würden.
Es erfüllt mein Expertinnenherz, wenn strategischer Blick, klare Struktur und echter Innovationsgeist zusammenkommen. Denn dann entsteht der Boden für Reverse Mentoring, das nicht nur „nice to have“ ist, sondern einen spürbaren Mehrwert für Zusammenarbeit, Kompetenz und Kultur schafft.
Was macht ein solches Programm wirksam? Vier Faktoren, die aus meiner Sicht erfolgsentscheidend sind:
🔷 Strategisches Commitment
Klarheit im Zielbild, Verlässlichkeit im Prozess – und das Bewusstsein, dass Reverse Mentoring kein HR-Experiment ist, sondern Organisationsentwicklung im besten Sinn.
🔷 Persönlichkeiten, die sich einlassen
Die Teilnehmenden sind hochspannend, neugierig und mutig genug, Unterschiede nicht zu kaschieren, sondern produktiv zu nutzen. Ohne diese Haltung bleibt jedes Format Theorie.
🔷 Ein Matching, das bewusst gestaltet ist
Tandems wurden nach Themen, Motivation und Persönlichkeit zusammengesetzt – kein Zufall, sondern Passung, die echte Resonanz ermöglicht.
🔷 Eine Kultur der Neugier und Offenheit
Reverse Mentoring funktioniert dort, wo Fragen erlaubt sind, Irritation als Einladung gesehen wird und Unterschiedlichkeit kein Störfaktor ist, sondern Energiequelle.
Dass die Energie AG diesen Weg geht – strukturiert, begleitet und mit echtem Commitment – zeigt, wie ernst das Unternehmen Zukunfts- und Personalentwicklung nimmt.
Und es zeigt, was entsteht, wenn HR, Projektteam und externe Begleitung gemeinsam ziehen: Ein Denkraum, in dem nicht nur zugehört, sondern miteinander gedacht wird.
Mein Dank gilt Sandra Brandstetter, deren strategische Idee dieses Projekt trägt, und Katharina Hoflehner, die mit Präzision und Herz die interne Umsetzung ermöglicht.
Ich freue mich sehr, diesen Weg weiter zu begleiten. Denn was hier entsteht, ist mehr als ein Projekt. Es ist Kulturentwicklung at its best – intrinsisch, wirksam, verbindend.




Kommentare